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Alle Neuerungen und Änderungen 2024 (Teil 3)

Starten Sie gut ins neue Jahr mit dem 3. und letzten Teil unseres uniSmart-Jahresausblicks!

Auch in diesem Teil geht es um die geplanten Änderungen und Neuerungen für das Jahr 2024!


Alle Neuerungen 2024 | Bild: upsplash BoliviaInteligente
Alle Neuerungen 2024 | Bild: unsplash BoliviaInteligente

Sonstige Neuerungen für Verbraucher:

Das Jahr 2024 bringt eine Vielzahl von gesetzlichen Änderungen mit sich, die den Alltag der Menschen in Deutschland beeinflussen werden. Hier sind einige der wichtigsten Neuerungen:


1. Einheitliches Ladekabel: USB-C wird Standard

Ab Dezember 2024 müssen in Deutschland neu verkaufte Elektrogeräte, darunter Handys, Tablets, Digitalkameras, Kopfhörer, Lautsprecherboxen und Drucker, mit einem USB-C-Ladeanschluss ausgestattet sein. Diese Maßnahme folgt einer EU-Vorgabe, die darauf abzielt, Elektroschrott zu reduzieren und die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern.


2. Änderungen rund um die Pflege: Mehr Unterstützung für Pflegebedürftige

Für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen gibt es ab 2024 bedeutende Veränderungen:

Das Pflegegeld steigt um fünf Prozent im Jahr 2024 und um weitere 4,5 Prozent im Jahr 2025.

Pflegesachleistungen werden ebenfalls um fünf Prozent erhöht, mit weiteren 4,5 Prozent im Jahr 2025.

Pflegeunterstützungsgeld kann ab 2024 jährlich beantragt werden.

Der Zuschuss zum Eigenanteil an den Pflegekosten in Heimen erhöht sich gestaffelt.


3. E-Rezept: Digitale Verschreibungen ab 2024

Ab dem 1. Januar 2024 werden in Krankenhäusern und Praxen von Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten verpflichtend E-Rezepte ausgestellt. Diese können in der E-Rezept-App, als Ausdruck oder auf der elektronischen Gesundheitskarte erhalten werden und deutschlandweit in allen Apotheken eingelöst werden.


4. Aus für den Kinderreisepass: Nur noch "normale" Reisepässe für Kinder

Ab dem 1. Januar 2024 werden keine neuen Kinderreisepässe mehr ausgestellt. Personen unter 24 Jahren können nur noch einen "normalen" Reisepass beantragen, der sechs Jahre gültig ist.


5. Interaktiver Krankenhaus-Atlas: Online-Informationen für Patienten

Ursprünglich geplant für den 1. Mai 2024, wurde das Krankenhaustransparenz-Gesetz vom Bundesrat abgelehnt. Das Gesetz sollte Patienten ermöglichen, online Informationen über Fachgebiete, Fallzahlen und Personalausstattung verschiedener Kliniken abzurufen. Verhandlungen im Vermittlungsausschuss stehen bevor.


6. Reform des Tierschutzgesetzes: Kükentöten wird eingeschränkt

Ab dem 1. Januar 2024 ist das Töten männlicher Hühnerembryos bis zum 12. Bebrütungstag erlaubt. Ab dem 13. Tag ist dies nicht mehr gestattet, basierend auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Schmerzempfinden von Embryos.


7. Ausweis und Reisepass per Post: Bequemere Beantragung ab 2024/2025

Ab November 2024 könnten neue rechtliche Voraussetzungen die direkte Zustellung von neu beantragten Ausweisen und Reisepässen ermöglichen. Dies würde eine bequemere Abwicklung bedeuten, voraussichtlich umsetzbar ab dem Frühjahr 2025.

Diese gesetzlichen Änderungen spiegeln das Bestreben wider, die Umweltbelastung zu reduzieren, die Pflegebedingungen zu verbessern und bürokratische Prozesse zu vereinfachen. Es ist ratsam, diese Entwicklungen im Auge zu behalten und sich bei Bedarf über spezifische Anforderungen zu informieren.


Verbraucher:

1. Tethered Caps: Nicht ablösbare Flaschendeckel ab Juli 2024

Einweg-Getränkeverpackungen, insbesondere Deckel aus Plastik, müssen ab Juli 2024 mit sogenannten Tethered Caps ausgestattet sein. Diese Deckel sind fest mit der Verpackung verbunden und sollen dazu beitragen, weniger Verschlusskappen in der Umwelt zu hinterlassen.


2. Pfand auf weitere Getränkeflaschen ab Januar 2024

Ab dem 1. Januar 2024 werden Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff für Milch, Milchmischgetränke und trinkbare Milcherzeugnisse pfandpflichtig. Dies gilt für Flaschen mit einem Fassungsvermögen von 0,1 bis maximal 3 Litern.


3. Kennzeichnungspflicht zur Haltungsform bei Schweinefleisch ab 2024

Verkauftes Schweinefleisch muss ab 2024 verpflichtend mit dem staatlichen Tierhaltungslogo gekennzeichnet werden. Dieses Logo gibt Auskunft über fünf verschiedene Haltungsformen und soll schrittweise auf weitere Fleischprodukte und Tierarten ausgeweitet werden.


4. Ende der Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie ab 2024

Die temporäre Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Speisen in der Gastronomie während der Corona-Pandemie endet 2024. Der Satz wird von 7 Prozent auf 19 Prozent angehoben, was voraussichtlich zu höheren Kosten für Verbraucher führen könnte.


5. Gebäudeenergiegesetz (GEG): Klimafreundlichere Heizungen ab Januar 2024

Die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) tritt am 1. Januar 2024 in Kraft. Neue Heizungen in Neubauten müssen ab diesem Datum zu mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen. Bestandsgebäude und Neubauten in Baulücken folgen mit verpflichtender Wärmeplanung später.


6. Weniger Hürden für Balkonkraftwerke?

Die Installation von Balkonkraftwerken könnte ab dem zweiten Quartal 2024 einfacher werden. Gesetzesänderungen im Miet- und Wohnungseigentümerrecht sollen Balkonkraftwerke als "privilegierte Maßnahme" einstufen, wodurch Vermieter und Wohnungseigentümergemeinschaften weniger Einfluss auf deren Installation haben.

Diese Gesetzesänderungen spiegeln das Bestreben wider, Umweltfreundlichkeit zu fördern, Verbraucherrechte zu stärken und den Weg zu einer nachhaltigeren Energieversorgung zu ebnen. Es ist wichtig, diese Veränderungen im Blick zu behalten und sich bei Bedarf über spezifische Anforderungen zu informieren.


Auto:

1. Kfz-Versicherungen unter der Lupe: Steigende Kosten für Autobesitzer

Ab 2024 müssen sich Autobesitzer auf höhere Kosten für ihre Kfz-Versicherungen einstellen. Die Versicherungsprämien sollen laut Versicherern aufgrund gestiegener Reparaturkosten durch die Inflation ansteigen. Ein regelmäßiger Vergleich der Versicherungstarife kann helfen, die besten Konditionen zu finden und dabei sogar zu sparen.


2. Ungewisse Zukunft der Förderung für E-Autos

Die Förderung für E-Autos, die bisher eine finanzielle Entlastung für Privatpersonen darstellte, könnte ab 2024 auf unsicheren Füßen stehen. Ursprüngliche Pläne sahen vor, dass die Förderung für E-Autos mit einem Nettolistenpreis bis 45.000 Euro 3.000 Euro betragen sollte. Doch aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts, das zu einem Defizit im Klima- und Transformationsfonds führte, ist die Zukunft der Förderung unklar.

Verbraucher sollten beachten, dass der Zeitpunkt der Antragstellung entscheidend ist. Wer bis Ende 2023 einen Antrag stellt und das E-Auto erst im neuen Jahr zugelassen wird, könnte von der Förderung profitieren.


3. Dienstwagenprivileg für teurere E-Autos?

Für Dienstwagen, die auch privat genutzt werden, müssen Steuern auf den geldwerten Vorteil entrichtet werden. Hier profitieren E-Auto-Fahrer von einer privilegierten Regelung. Bislang betrug der geldwerte Vorteil 0,5 Prozent für E-Autos unter 60.000 Euro und 0,25 Prozent für teurere Modelle. Künftige Regelungen könnten diese Privilegien erweitern, allerdings steht die Zustimmung des Bundesrats noch aus.


4. Blackbox für Autos wird Pflicht ab Juli 2024

Ab dem 7. Juli 2024 müssen alle neu zugelassenen Fahrzeuge der Klassen M1 und N1 mit einem Event Data Recorder (EDR) ausgestattet sein. Der EDR zeichnet relevante Daten vor und nach einem Unfall auf, um die Unfallursachen besser zu verstehen. Diese Pflicht betrifft Personenkraftwagen (Pkw) und Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen für die Güterbeförderung.


5. Führerscheintausch für Geburtsjahre 1965-1970

Wer zwischen 1965 und 1970 geboren ist und noch einen alten rosa- oder grauen Führerschein besitzt, muss diesen bis zum 19. Januar 2024 gegen das neue Kartenformat umtauschen. Ein versäumter Tausch kann mit einem Verwarnungsgeld geahndet werden.

Die Veränderungen im Jahr 2024 betreffen verschiedene Aspekte des täglichen Lebens. Es lohnt sich, über diese Neuerungen informiert zu sein, um rechtzeitig darauf reagieren zu können.


 

Neben den ganzen Neuerungen aus dem 3. Teil unserer Aufstellung stehen wir Ihnen natürlich auch für alle weiteren Anfragen zur digitalen Auslieferung zur Verfügung!



 

Fazit

Auch 2024 wird ein spannendes Jahr werden, in dem Ihnen die uniSmart wieder viele Möglichkeiten aufzeigt, neue Lösungen bietet und jederzeit zur Verfügung steht!

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