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Alle Änderungen 2023 - Teil I

Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, ist es Zeit für den uniSmart-Jahresausblick! In den kommenden 3 Teilen erfahren Sie in alphabetischer Reihenfolge alles zu den geplanten Änderungen und Neuerungen für das Jahr 2023!

Der uniSmart-Jahresausblick 2023
Der uniSmart-Jahresausblick 2023

Teil I - von A bis K


A

Abschreibung von Wohngebäuden

Der lineare AfA-Satz für die Abschreibung von Wohngebäuden soll von zwei auf drei Prozent erhöht werden. So sieht es das Jahressteuergesetz 2022 vor, das noch vom Bundesrat verabschiedet werden muss. Damit wird der Abschreibungszeitraum von bisher 50 auf 33 Jahre verkürzt, so das Bundesfinanzministerium. Das soll allerdings erst für neue Mietwohngebäude gelten, die nach dem 30. Juni 2023 fertiggestellt werden, so der Plan. Gleichzeitig soll zum 1. Januar 2023 die Möglichkeit der Gebäudeabschreibung aufgrund einer nachgewiesenen kürzeren tatsächlichen Nutzungsdauer entfallen. Das trifft allerdings nicht nur Wohngebäude. Auch Gebäude im Betriebsvermögen können dann nur noch mit drei Prozent abgeschrieben werden. Der Deutsche Steuerberaterverband setzt sich dafür ein, dass auch weiterhin eine kürzere Nutzungsdauer angesetzt werden kann, "wenn dies sachgerecht begründet ist".


Arbeitszimmer

Stellt das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Betätigung dar, können Steuerpflichtige aktuell den vollen Werbungskostenabzug nutzen. Ist dem nicht so, steht aber kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, ist ein Werbungskostenabzug bis maximal 1.250 Euro möglich.

"Nach dem Gesetzentwurf des Jahressteuergesetzes soll der volle Werbungskostenabzug ab 2023 nur dann noch möglich sein, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Betätigung bildet und zusätzlich dauerhaft kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht", berichtet der Deutsche Steuerberaterverband.

"Stellt das Arbeitszimmer nicht den Mittelpunkt dar, steht dauerhaft aber kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, sollen 1.250 Euro künftig als Jahrespauschale geltend gemacht werden können. Das heißt, individuelle Aufwendungen müssten nicht mehr einzeln nachgewiesen werden." Die Pauschale soll aber raumbezogen gelten. Wenn mehrere Personen denselben Raum nutzen, müssten sie den Betrag untereinander aufteilen. Letzteres lehnt der Steuerberaterverband ab.


Altersvorsorge

Der vollständige Sonderausgabenabzug für Altersvorsorgeaufwendungen gilt bereits ab 2023. Das war ursprünglich erst für das Jahr 2025 vorgesehen. Die als Sonderausgaben abzugsfähigen Altersvorsorgeaufwendungen werden sich so ab 2023 um vier Prozentpunkte und im Jahr 2024 um zwei Prozentpunkte erhöhen. Das soll auch dazu beitragen, langfristig eine doppelte Besteuerung von Renten zu vermeiden, so das Bundesfinanzministerium. Der zweite Schritt- die zeitliche Streckung bei der Besteuerung der Renten - ist in Arbeit.


Ausbildungsfreibetrag

Der Ausbildungsfreibetrag soll a